Film SCREAM FROM THE CAMP with Sudanese Activists from Hanover 11.11. | 19 Uhr

SCREAM FROM THE CAMP
Film Screening // Q&A // DJ // Büffet
11. November | 19 Uhr | Werkstatt der Kulturen, Berlin
(english / arabic below)

Die Dokumentation beschäftigt sich mit den Protesten von Geflüchteten
und dem Camp auf dem Weißekreuzplatz in Hannover. Dort protestieren
Geflüchtete seit Mai 2014 für ein Bleiberecht und ein Ende der
rassistischen Sondergesetze, die ihnen ein würdigeres Leben verweigern.
Vor und nach dem Film werden zwei Aktivisten aus dem Sudan über die
politische Situation und die andauernden Menschenrechtsverletzungen im
Sudan sprechen sowie Fragen zum Film beantworten.

Die Veranstaltung findet in englischer Lautsprache statt (mit
Flüsterübersetzungen), der Film ist auf Deutsch mit englischen UT.

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=Xr6aKPwroec

Euch erwartet auߟerdem ein leckeres herzhaftes veganes und
fleischhaltiges Büffet, Kuchen und DJ-Musik zum Ausklang gibt es auch!

rauchfrei // rollstuhlzugänglich

Eintritt: 3 – 9 EUR

Werkstatt Der Kulturen Berlin (Club im UG)
Wissmannstraße 32, 12049 Berlin-Neukölln
U8/U7 Hermannplatz

Facebook: http://www.facebook.com/events/786476134813409
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SCREAM FROM THE CAMP
Film Screening // Q&A // DJ // Buffet
11 November | 7 PM | Werkstatt der Kulturen

This documentary deals with the protests of refugees and the camp at
Weißekreuzplatz in Hannover. Since May 2014, refugees have been
protesting there for the right to remain in Germany and an end to the
racist laws that target them and prevent them from a leading a more
dignified life. Before and after the film, two activists from the Sudan
will answer questions about the film and talk about the political
situation and the continuing violations of human rights in the Sudan.

The event will be held in spoken English; the film is in German with
English subtitles.

A delicious buffet with both vegan and meat specialties, cake and a DJ
await you!

smoke-free // wheelchair accessible

Entry: 3 – 9 EUR

Werkstatt Der Kulturen Berlin (Club im UG)
Wissmannstraße 32, 12049 Berlin-Neukölln
U8/U7 Hermannplatz

Facebook: http://www.facebook.com/events/786476134813409
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صرخة من المخيم
عرض الفيلم // Q & A // DJ // بوفيه
يتناول الفيلم الوثائقي احتجاجات اللاجئين مخيم في ساحة Weißekreuzplatz في
هانوفر.
و يحتج اللاجئين هناك منذ مايو 2014 من أجل الحق في البقاء، ووضع حد
للقوانين الخاصة العنصرية التي تحرمهم الحق في حياة كريمة.
قبل وبعد الفيلم، سيتحدث اثنان من الناشطين من السودان عن الوضع السياسي
والانتهاكات المستمرة لحقوق الإنسان في
السودان و سيجيبان على الأسئلة المتعلقة بالفيلم.
الكلام سيكون باللغة الانجليزية الصوتية ، والفيلم هو باللغة الألمانية مع
ترجمة خطية إلى الإنجليزية

مقتطف من الفلم: http://www.youtube.com/watch?v=Xr6aKPwroec
و سيكون بانتظاركم بوفيه نباتي لذيذ وآخر من اللحوم وكذلك الكيك والموسيقى
ختاماً للعرض.
ممنوع التدخين// المكان مهيأ لذوي الاحتياجات الخاصة
رسوم الدخول : 3-9 يورو

Werkstatt Der Kulturen Berlin (Club im UG)
Wissmannstraße 32, 12049 Berlin-Neukölln
U8/U7 Hermannplatz

Facebook: http://www.facebook.com/events/786476134813409

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Mit Fett-Aktivismus gegen die Norm „weiß, mager und makellos“

Die „Fat Acceptance“-Bewegung kämpft in den USA seit vielen Jahren gegen Diskriminierung, auch im deutschsprachigen Raum verbinden sich nun „Fat Activism“ und Feminismus…

ModemacherInnen haben das Konzept der Diversity für sich entdeckt – auf Laufstegen und Werbeplakaten werden zunehmend Frauen gezeigt, die nicht den herrschenden Normen der Modewelt entsprechen: weiß, mager, makellos. Tess Holliday, die Kleidergröße 52 trägt, und Marquita Pring sind zwar noch keine klingenden Namen wie etwa Kate Moss, doch die beiden „Plus Size“-Models haben sich in der Branche erfolgreich ihren Platz erkämpft.

Lese weiter …

Hengameh Yaghoobifarah betreibt den Blog Queer Vanity. In den USA verknüpfen „Fatshion“-Bloggerinnen schon länger Mode mit Körperpolitik, in Deutschland und Österreich sind Blogs wie der von Yaghoobifarah rar.

#‎NoBärgida‬: Auch nächsten Montag, 9.11., wird baergida durch Berlin ziehen!

Besetzung DGB Göttingen: Positive Bilanz nach drei Tagen Besetzung

Nach drei Tagen der Besetzung des ehemaligen DGB-Hauses in der Oberen Maschstr. 10 in Göttingen ziehen wir eine positive Bilanz. Von einer Räumung gehen wir aktuell nicht aus, da nach Aussagen von Polizei, DGB und VTG bis jetzt keine Anzeige gestellt wurde. Alle Seiten zeigen sich verhandlungsbereit.

Vom ersten Tag wurde das Ziel Wohnraum zur Verfügung zu stellen in die Tat umgesetzt. Jede Nacht übernachten hier bis zu 10 Personen, die auf ihren Fluchtwegen durch und in Deutschland am Göttinger Bahnhof „gestrandet“ sind. Sie haben Züge oder Busanschlüsse verpasst, haben kein Geld mehr, um weiter reisen zu können, oder wissen teilweise auch einfach nicht, wo sie sind und wie es für sie weitergehen kann. In Our House finden sie einen warmen, geschützten Platz zum Ausruhen, Übernachten, Essen und Trinken. Aktuell nutzen wir ein bundesweites Netz von unabhängigen Unterstützungsstrukturen, die in vielen Städten aufgebaut wurden. So können Informationen schnell ausgetauscht werden und die Geflüchteten in vertrauensvolle Hände auf ihren nächsten „Stationen“ weiterempfohlen werden.

Zusätzlich gehen kleine Gruppen von uns wiederholt gezielt zum Bahnhof, um Menschen auf der Flucht heiße Getränke, Obst, etwas zum Essen und auch Gespräche und Informationen anzubieten. Freiwillige Dolmetscher*innen unterstützen immer wieder diese Arbeit und sind bereit auf Abruf mit ihren Sprachkenntnissen weiterzuhelfen.

Bei den Geflüchteten wird ein großes Bedürfnis am Mitteilen und Erzählen deutlich.
Die Nächte im Haus sind angefüllt von Fluchtgeschichten, von grauenhaften (Kriegs-)Erlebnissen, von Erschöpfung, häufig von Nicht-Schlafen-Können, aber auch von großer Erleichterung, von Begeisterung über diese Unterstützung.
Für all diese Arbeit benötigen wir zusätzliche Spenden. Der Arbeitskreis Asyl stellt zu diesem Zweck sein Konto zur Verfügung:

AK Asyl Goettingen e.V.
Sparkasse Göttingen | IBAN: DE03 2605 0001 0001 0775 02
Stichwort: besser_bleiben

Durch vielfältige Aktivitäten füllt sich das Haus immer weiter mit Leben und verfestigen sich die Strukturen. Es werden verschiedene Veranstaltungen von Besetzer*innen aber auch von solidarischen Menschen und Gruppen angeboten. Dazu gehören Filmvorführungen, Veranstaltungen zur Flüchtlingsthematik, Theateraufführungen oder ein geplantes Straßenfest am kommenden Wochenende.

Am heutigen Sonntag trifft sich beispielsweise eine größere Gruppe von Menschen aus Afghanistan in „unserem“ Veranstaltungsraum. Sie wollen sich über ihre Situation austauschen, gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Abschiebedrohungen aus dem Bundesinnenministerium.

All diese Entwicklungen zeigen, dass die Besetzung mehr als sinnvoll und notwendig ist. Die Parolen in dem „das-Boot-ist-voll“-Tenor stimmen nicht. Es gibt bewohnbaren Wohnraum in Göttingen und anderswo, der immer noch nicht genutzt wird!

Unsere Forderungen sind weiter aktuell:

* Bedingungsloses Nutzungsrecht für das Gebäude in der OM10
* Finanzielle Unterstützung der Instandsetzungsmaßnahmen und Übernahme der Betriebskosten durch Kommune bzw. Eigentümer
* Keine Räumung und keine Kriminalisierung der Aktivist_innen
* Sofortige Nutzbarmachung leerstehenden Wohnraums und Schaffung bezahlbarer menschenwürdiger Wohnungen, die dauerhaft in öffentlichem Besitz bleiben

Our House OM10

Seid solidarisch mit den Besetzer*innen von #OM10! Kommt vorbei und macht mit! Weitere und aktuelle Infos gibts auf dem blog omzehn.noblogs.org oder über twitter/facebook!

Unterstützung gesucht für Projekt für geflüchtete Frauen und unbegleitete Minderjährige Geflüchtete in Kreuzberg

Liebe Freund_innen und Genoss_innen, Liebe potenzielle Sponsoren

wir (eine gemischte Gruppe von Menschen mit und ohne Fluchterfahrung) sind ein neugegründeter gemeinnütziger Verein, der

Ende diesen Jahres ein mit Werkstätten bebautes Grundstück in der Ratiborstrasse in Berlin-Kreuzberg beziehen wird.

Auf dem Grundstück, das zum Teil von einer Stiftung gefördert wird, soll eine langfristige Unterstützung für geflüchtete Frauen (speziell auch in der Schwangerschaft und/oder mit Kindern) sowie für minderjährige Geflüchtete angeboten werden, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich eine sichere und stabile Zukunft in Deutschland aufzubauen. Dazu gehören neben der Hilfe in sozial- und aufenthaltsrechtlichen Belangen, Bildungsangebote wie anerkannten Deutschkurse und die Vermittlung von Medienkompetenz, die Erlangung von Zertifikaten und Bescheinigungen im handwerklichen und kreativen Bereich. (Mit Baby- Kinderbetreuung).

Konkret suchen wir noch HandwerkerInnen oder kleine Kollektive, die wiederum eine kleine Werkstatt in Kreuzberg suchen

(KFZ, Goldschmiederei, Schlosserei, Buchbinderei, Gartenbau, Siebdruck, Tischlerei, Töpferei, u.a.)

Bislang haben wir (neben dem Beratungsbüro und einem Seminarraum für Deutschkurse) eine Schneiderei
(http://kompass.antira.info/projekte/bags-mohajer/), eine Elektrowerkstatt und eine Medienwerksatt.

Die Bedingung für eine Werkstattsübernahme ist, PraktikanntInnen von dem Verein anzulernen und Bescheinigungen dafür auszustellen, so dass die Chance auf einen positiven Asylantrag verbessert, eine sinnvolle und selbstbewusstseinsfördernde Beschäftigung angeboten wird (u.a. durch den unkommerziellen Verkauf von selbstangefertigten Produkten) und eine Alternative zu den meist isolierten und zur Passivität gezwungenem Alltag in den Unterkünften geboten wird und aktiv eigene Perspektiven geschaffen werden können.

Die noch freien Werkstattsflächen haben eine Größe von einmal 30m2 und einmal 50m2. Die Miete beträgt ca. 10€/qm warm – inklusive Hofmitbenutzung und kleine Gemeinschaftsküche. Über den Verein können Fördergelder beantragt werden – leider können wir keinen offiziellen Untermietvertrag ausstellen – aber über Mitgliedsbeiträge oder Spenden liesse sich die Miete verrechnen.

Darüberhinaus brauchen wir Geldspenden (steuerlich absetzbar) oder auch Sachspenden (Farbe, Pinsel, Fenster, Möbel, Kindermöbel-Spielzeug – keine Klamotten).

Ausserdem sind wir über jeden Tip wo Gelder beantragt werden können oder sonstige Sponsoringmöglichkeiten absolut dankbar!

Mehr Infos über uns: http://www.flamingo-berlin.org

Einmalige Spenden können direkt auf unser Vereinskonto getätigt werden:

Flamingo e.V.

DE45 43060967 1179019100

BIC GENODEM1GLS

GLS Bank

Für die Zusendung einer Spendenbescheinigung bitte eine Email mit Namen,

Adresse und Höhe der Zuwendung an mail@flamingo-berlin.org senden.

Wer uns dauerhaft unterstützen möchte hat die Möglichkeit, als Fördermitglied in unseren Verein einzutreten

Wenn irgendetwas davon für euch in Frage kommt, ihr eine Werkstatt nutzen möchtet, etwas anbieten könnt, Spenden wollt, oder noch Fragen habt, meldet euch gerne bei:

mail@flamingo-berlin.org

mit vielen grüßen,

das flamingo team

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