Kiez-Monatsschau: Antimuslimischer Rassismus am 28. September 2015, 19:00 Uhr

Kiez-Monatsschau: Antimuslimischer Rassismus
28. September 2015, 19:00 Uhr
akademie der autodidakten / Ballhaus Naunynstrasse
Eintritt frei

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In den muslimischen Communities in Berlin gibt es sehr individuelle und unterschiedliche Lebensstile. Trotzdem werden in den deutschen Medien „die Muslime“ oft als homogene Gruppe dargestellt, die bedrohlich und fanatisch erscheint. Mit stereotypen Vorstellungen über sich konfrontiert, bekommen postmigrantische Jugendliche auf vielfältige Weisen das Gefühl vermittelt, dass sie nicht hierher gehören und an einer Reihe von Miss- ständen in Deutschland schuld seien: An Gewalt an Schulen und schlechten PISA Ergebnissen, an Gewalt gegen Frauen und Homosexuelle, an Antisemitismus und Terrorismus, unabhängig davon ob sie ihren Glauben praktizieren oder nicht. Im Rahmen der Kiez-Monatsschau Vol. XXVIII untersuchen ihre jungen Produzent*innen gemeinsam mit der Filmemacherin Pary El-Qalqili und dem Schauspieler Hasan H. Taşgın, wie mediale Berichterstattung und wirtschaftliche Interessen mit der zunehmenden Salonfähigkeit von antimuslimischem Rassismus und Islamophobie zusammenhängen. Gemeinsam entwickeln sie Strategien, die postmigrantische Jugendliche benutzen können um sich zu schützen und sich selbst zu empowern.

Von und mit: Ibrahim Al Abed, Oumar Assouman, Ayşe-Seda Avdiç, Merve Avdiç, ardii bihrix, Orkide Ezgimen

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The Muslim communities in Berlin feature very distinct and diverse lifestyles. Nevertheless, German media often present “the Muslims” as a homogenous group which appears to be threatening and fanatic. Confronted with these stereotypes, post-migrant youth are made to feel in many ways that they do not belong here and are responsible for a number of social wrongs in Germany – violence in schools and poor PISA results, violence against women and homosexuals, anti-Semitism and terrorism – regardless of whether they practice their religion or not. In the context of Kiez-Monatsschau Vol. XXVIII, the young producers and the filmmaker Pary El-Qalqili as well as the actor Hasan Taşgın examine how media coverage and economic interests are linked to the increasing social acceptability of anti-Muslim racism and Islamophobia. Together they develop strategies which post-migrant youth can use to protect and empower themselves.

Produced by akademie der autodidakten at Ballhaus Naunynstraße. Funded by Berlin Project Fund Cultural Education and Medienanstalt Berlin-Brandenburg.

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