Jüdisches Museum Berlin: Lesung und Gespräch mit Fereshta Ludin und Sandra Abed im Rahmen der Reihe »Neue deutsche Geschichten«

Veranstaltungstipp für heute Abend: Lesung und Gespräch mit Fereshta Ludin und Sandra Abed im Rahmen der Reihe »Neue deutsche Geschichten« im Jüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin

Als die deutsch-afghanische Lehrerin Fereshta Ludin 2003 vor das Bundesverfassungsgericht zog, um gegen das Verbot zu klagen, im Schuldienst ein Kopftuch tragen zu dürfen, löste sie eine landesweite Debatte über das Recht auf freie Religionsausübung versus das Gebot religiöser Neutralität aus. Mit dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das ein pauschales Kopftuchverbot für Lehrkräfte als verfassungswidrig einstuft, hat Fereshta Ludin einen späten Sieg errungen. In ihrer Autobiographie erklärt sie die Hintergründe und ihre Motivation für den Streit um das Kopftuch, den sie als einen Streit für das Recht auf Selbstbestimmung versteht.

Moderation: Yasemin Shooman (Jüdisches Museum Berlin)

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