Zwangsräumung von Allmende verhindern: Fr, 27.3. 9 Uhr

Hallo liebe solidarische Menschen/Gruppen
Der Countdown läuft:
Durch massenhaften Protest kann die Zwangsräumung von Allmende verhindert werden.

Ein breites Bündnis (bestehend aus Dutzenden von Stadtteilinitiativen, Mieter- und Stadtpolitikgruppen, Antifaschistischen und Antirassistischen Gruppen, Kollektiven, Hausgemeinschaften, Jugendläden und linken Organisationen,…) ruft zur Verhinderung der Zwangsräumung von Allmende auf:

Kommt Alle am 27.3.2015 um 9.00 Uhr zum Haus Kottbusser Damm 25/26 bzw. zur Kundgebung davor.

Versorge euch nun mit den aktuellsten Informationen (Plakat, Flyer, Vorbereitungen).

Bitte beachten, weitersagen, weiterleiten, veröffentlichen auf webs, blogs, faces etc. und bitte hinkommen!

Am 14.3. kam ein Bericht in der Abendschau. u.a. über den Fall Allmende.
http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20150314_1930.html


Wir brauchen jeder Art von Unterstützung: Mobilisierung, Publik machen, Finanzen, öffentlichen Druck, …

Solidarische Grüße
Garip
(Allmende)

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Stand der Vorbereitungen auf den 27. März 2015, 19 Uhr

Massenmobilisierung

Bündnis Zwangsräumung von Allmende verhindern:

  • Mailingliste eingerichtet: Bei Intresse anfragen
  • Nächste Treffen:
    Di, 24..3., 19 Uhr, Allmende
    Do,26.3., 19 Uhr, Allmende
    Idee: Nutzung der Räumlichkeiten von Allmende ab 27.3. als soziales Zentrum

Ablauf des Tages: Fr, 27.3.

  • Kundgebung vor dem Haus, ab 9 Uhr
  • In allen relevanten Bereichen präsent sein
  • EA: 69 22 22 2 wird erreichbar sein

—————————— Flyertext————————————————————————————–

Allmende ist ein Treffpunkt für Alle!

Allmende e.V. ist ein Treffpunkt in Kreuzberg, der sich „Haus alternativer Migrationspolitik und Kultur“ nennt. Er ist eine Begegnungsstätte für soziale, politische und kulturelle Aktivitäten. Ein Schwerpunkt von Allmende ist der Kampf gegen Rassismus in allen Ebenen. Dazu gehörte u.a. die Kampagne „Integration- Nein danke!“, das „Festival gegen Rassismus“ und die Aktionen zu den rassistischen NSU Morde. In diesen Zusammenhängen hat Allmende v.a. auf die staatliche Verantwortung hingewiesen. Allmende unterstützt die Refugee-Kämpfe für ein menschenwürdiges Leben und für den Erhalt der Schule in der Ohlauerstr.

Allmende bleibt!

Seit 2006 hat Allmende seine Vereinsräume am Kottbusser Damm 25/26. Ende 2013 lief der Mietvertrag aus. Mehrfache Versuche über eine Verlängerung des Mietvertrages zu reden, wurden vom Vermieter ohne nennenswerte Gründe abgewiesen. Stattdessen sollten wir Ende 2013 die Räume übergeben. Wir dagegen entschieden uns für „Allmende bleibt/çıkmıyor“. Eine Räumungsklage des Vermieters beim Landgericht endete Nov. 2014 mit dem Urteil der Räumung. Wir verurteilen dieses Urteil als ungerecht und rücksichtslos. Wir möchten uns den Profitinteressen einiger Weniger nicht beugen und werden den Bezirk nicht verlassen, den wir mitgestaltet haben.

Verdrängung hat viele Gesichter:

Mieterhöhung, Modernisierung, Luxussanierung, Umwandlung in Eigentumswohnungen, Jobcenter zahlt die Miete nicht, Rassismus auf dem Wohnungsmarkt. Mieter_innen, aber auch Initiativen und Vereine, Kitas und Jugendtreffs müssen ihre Räume verlassen. Die soziale Infrastruktur im Kiez wird zerstört. Das sollten wir uns nicht gefallen lassen. Lasst uns gemeinsam gegen die Verdrängung von Mieter_innen und Initiativen kämpfen!

  • Wir fordern den Eigentümer auf, den Mietvertrag mit uns zu verlängern.
  • Wir fordern den Bezirk auf, Räumlichkeiten für politische, soziale und kulturelle Initiativen z.V. zu stellen.
  • Wir fordern die Politik auf, mietergerechte Stadtpolitik zu entwickeln.

Und wir rufen ALLE auf, die Räumung von Allmende durch den Gerichtsvollzieher nicht zuzulassen:

K O M M T Alle am 27.März um 9 Uhr zum Haus am Kottbusser Damm 25/26 bzw. zu der Kundgebung davor.

 

Keine Rendite mit der Miete!  Wir bleiben Alle!

Für eine Gesellschaft ohne Zwangsräumungen, rassistische und soziale Ausgrenzung!
Eine breites Bünd

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