Sexuelle Verfügbarkeit

betül ulusoy

„Mach doch was dagegen!“, schreibt sie. „Wogegen?“, frage ich und bin ratlos. „Gegen die Hass-Predigt in dieser Moschee.“ So wirklich weiß ich noch immer nicht, worauf sie hinaus will. Ich muss mich einlesen und wundere mich, wie all die Presse ganz unbemerkt an mir vorbeiziehen konnte.

Eine Ehefeau dürfe niemals „Nein.“ zum Sex sagen und der Mann dürfe ihren Körper jederzeit zum Vergnügen benutzen, soll der ägyptische Gast-Imam in einer „Islamisten-Moschee“ in Berlin gesagt haben. Darauf lief die Presse Sturm. Das ZDF befragte auf Kreuzberger Straßen muslimische Männer, was sie davon hielten, dass im Islam Männer mehr Wert seien, als Frauen und Berlins Innensenator Frank Henkel forderte islamische Gemeinden in Deutschland auf, sich von diesen Äußerungen zu distanzieren. „Plötzlich findet er seine Sprache wieder“, spotten Berliner Muslime über ihren Senator, der in der Vergangenheit in der Zusammenarbeit mit ihnen selten positiv auffiel.

Ich diskutiere die Aufforderung mit Freunden. Ich selbst…

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