Initiative Oury Jalloh: 900 x 10 € als Spenden gesucht

Berlin, den 21.11.2014

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.                
Colbestr. 19
10247 Berlin


900 x 10 Euro als Spenden gesucht

Für pathologische und toxikologische Nachuntersuchungen um endlich die
Brand- und Todesursache von Oury Jalloh aufzuklären!

Auf der Pressekonferenz der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh im
November 2013 stellte der von der Initiative beauftragte irische
Brandgutacher nach mehreren Brandversuchen mit Schweinekadavern fest,
dass ein vergleichbares Brandbild des Leichnams von Oury Jalloh sowie
der Matratze nur unter Verwendung von 5 Litern Benzin erreicht werden
konnte. Die Beweise verdichten sich zu dem, das die Initiative von
Anfang an gesagt hat: “Oury Jalloh – das was Mord“. Die
Staatsanwaltschaft in Dessau war auf einmal „überrascht“, von den
„ernsten“ und „teilweise erschreckenden Informationen“, die das
Brandgutachten aufdeckte; dabei hätte sie Gleiches bei entsprechenden
Willen zur Aufklärung auch entdecken können. Anstelle dessen durften die
von der Staatsanwaltschaft beauftragten Gutachter wohl nur das
herausfinden, was in die politischen Vorgaben passte.

Toxikologen, Forensiker und Brandgutacher, die willens sind, öffentlich
über den Fall zu sprechen, zeigen sich alle erstaunt darüber, wie der
Brandherd und die Blutwerte von Oury Jalloh einem Selbstmord zugeordnet
werden konnten: „Irgendetwas stimmt hier nicht“, ist ihre Meinung. Dr.
Peten Iten, schweizerischer Forensiker und Toxikologe, der lange Zeit
auch Chef der kriminaltechnischen Abteilung der Zürcher Kantonpolizei war:

„Dieser Todesfall gibt mir auch klare Zeichen, dass der niedrige oder
sehr niedrige Kohlenmonoxidgehalt (in Ourys Gewebe) einen bestimmten
Ablauf nur haben kann: nämlich ein sehr rascher Tod, der in der Regel
nur dann eintritt, wenn ein Brand explosionsartig ausbricht, bspw. beim
Übergießen mit Brandbeschleuniger und Anzünden, wodurch eine Person im
Feuer nicht mehr in der Lage ist, die heißen Brandgase längere Zeit
einzuatmen, auch weil reflektorisch die Atmung abgestellt ist, weil
Krämpfe das Ganze verhinden und der Tod sehr rasch eintritt.“

Dies würde erklären, warum praktisch kein Kohlenmonoxid mehr in den
Körper Oury Jallohs kommen konnte. Ein weiterer möglicher Grund für den
sehr niedrigen Kohlenmonoxidgehalt könnte sein, dass Oury Jalloh zum
Zeitpunkt des Brandausbruches bereits tot war. An dieser Stelle sei an
das gebrochene Nasenbein erinnert.

Nachdem wir mit den unabhängigen Brandversuchen in Irland den ersten
entscheidenden Schritt in Richtung Aufklärung geleistet haben, wollen
wir nun in einem zweiten Schritt die Brand- und Todesursache ermittelt
wissen. Dafür haben wir lange nach Experten gesucht, die willens sind,
ein entsprechendes Gutachten zu erstellen; dies stellte sich als
ziemliche Herausforderung dar: da die meisten um ihre Karriere fürchten,
sprechen sie nicht offen aus, dass das vorgefundene Brandbild in der
Zelle Nr. 5 und die Werte von Oury Jalloh nicht zu einem Selbstmord
passen, sondern dass alles auf eine dritte involvierte Person hindeutet.
Mindestens einer der Dessauer Polizeibeamten kannte sich bestens mit
hochbrennbaren Stoffen aus seiner Zeit zuvor bei einer Chemiefabrik aus.

Von dem deutschen vermeintlichen Rechtsstaat erwarten wir schon lange
keine Aufklärung mehr. Der BGH hat in seinem Urteil im August 2014 zum
Revisionsantrag bestätigt, dass sie keine Rechtsfehler in dem
Magdeburger Verfahren erkennen können und haben die Revision somit
abgewiesen. Es sei auszuschließen, dass Brandbeschleuniger im Spiel
gewesen sei, so die Kammer. Und das nach allen zum Himmel schreienden
Tatsachen!

Wir haben nun ein Team aus erfahrenen Experten – Toxikologen und
Forensiker aus London – mit einem Gutachten beauftragt, Aussagen zur
Brandursache und Todesursache zu machen.

Wenn 900 Menschen nur 10 EUR spenden, können wir das Gutachten
tatsächlich durchführen und den Fall aufklären!

- Individuelle oder kollektive Spenden – jeder Betrag ist willkommen!

- Weiterleitung dieses Spendenaufrufs – gerne auch in sozialen Netzwerken!

- Einladung der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh zu Veranstaltungen!

Spenden bitte auf folgendes Konto:
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
BIC: BFSWDE33BER
IBAN: DE22100205000001233601
(Bankleitzahl: 100 205 00)
(Kontonummer: 1233 601)

Spenden sind steuerlich absetzbar (bitte die Adressen per Post oder Mail
an uns schicken oder auf den Überweisungsträger schreiben):

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
Colbestraße 19,
10247 Berlin – Friedrichshain

Mail: initiative-ouryjalloh@so36.net
Advertisements
%d Bloggern gefällt das: