Vortrag und Diskussionsabend: „Kontinuitäten einer Kooperation: Antimuslimischer Rassismus und Homophobiediskurs in Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Staat“

Spätestens seit dem 11. September 2001 gibt es in den westlichen
Ländern, u.a.
auch in der BRD, sichtbare Veränderungen in der Sexual- und
Geschlechterpolitik, die
einerseits einen zivilisierten Westen und andererseits unzivilisierte
„Andere“
konstruieren. In diesem Vortrag wird nicht auf jenseits des Westens
eingegangen.
Vielmehr wird diskutiert, wie im Westen, v.a. in der BRD, die Menschen,
die als
Muslim_innen markiert werden, durch zugeschriebene Merkmale, die sie nicht
unbedingt besitzen müssen, zu „Anderen“ gemacht werden.
Anhand der Analyse von ausgewählten Studien, die in den letzen zehn Jahren
durchgeführt wurden, werden die folgenden Fragen gestellt und beantwortet:
Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Homophobie und Antimuslimischem
Rassismus? Welche Rolle spielen Wissenschaft, Praxis und Politik bei der
Queer- und
Migrant_innenpolitik? Welche sozialen Auswirkungen haben diese Politiken
auf die
Betroffene in Deutschland?

Dieser Vortrag basiert auf dem Beitrag „Kontinuitäten einer Kooperation:
Antimuslimischer Rassismus in Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Staat“,
der von Zülfukar Çetin und Savaş Taş verfasst wurde und im Jahrbuch für
Islamophobie 2014 erscheinen wird.

Wann: 17.12.13, um 19.00 Uhr

Wo: Mio´l in Muskauer Straße 15, 10997 Berlin
Referent: Zülfukar Çetin

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