YALLAH §23 Campain-Meeting on wednesday (23.07) at 7p.m.!

الأعزاء جميعا
من كل مناطق برلين وكل المانيا ،أشخاص ومجموعات  يفكرون في كيفية دعم مطالب الاجئين في
حق الإقامة تحت البند ٢٣ من قانون اللجوء الألماني ،لذلك نقدم لكم هذه الدعوة لحضور
الاجتماع المقام بهذا الخصوص لتبادل الأفكار في كيفية دعم مطلب حق الإقامة تحت البند ٢٣
فعليا
في يوم الأربعاء ٢٣ من شهر يوليو في تمام الساعة السابعة مساءا في غرفة (الماندا) شارع
كتبستوردام مبني رقم (٢٥-٢٦)
لدينا ترجمة للعربية والتركية والفرنسة والإنجليزية لغير الناطقين بالألمانية .
نرجو شاكرين ان تخبر الآخرين بمكان وزمان الاجتماع

يلا ٢٣

Liebe Leute,
viele Menschen und Gruppen machen sich Gedanken, wie die Forderung der Geflüchteten eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 AufenthG zu erhalten, ausgestaltet und unterstützt werden kann.

Deshalb gibt es ein Kampagnen-Treffen, um gemeinsame Strategien zu entwickeln!!!

Mittwoch, 23.7.2014
19:00 Uhr
Allmende (Kottbusser Damm 25-26) Allmende (Kottbusser Damm 25-26)

Für Übersetzung auf Arabisch, Translation in Arabic, English, Turkish wird gesorgt.
Bitte leitet die Einladung weiter!

YALLAH § 23! YALLAH § 23!

Dear people,
many individuals and groups are  thinking about how to
form/shape/frame/arrange and support the demand of refugees to get a
residence permit according to § 23 AufenthG.
Therefore there will be a campaign-meeting to develop common
strategies!

Wednesday, 23.07.2014
7:00 p.m.
Allmende (Kottbusser Damm 25-26) Allmende (Kottbusser Damm 25-26)

Englisch, Türkisch und Französisch and French will be provided.
Please forward the invitation!

YALLAH § 23! YALLAH § 23!

Chers gens,

nombreux individu(e)s et groupes réfléchissent comment arranger et soutenir la demande des réfugié(e)s à obtenir un permis de résidence par le § 23 AufenthG.

Par conséquent, il y a une réunion de campagne pour trouver des stratégies communes!

Mercredi, 24.07.2014
19:00
Allmende (Kottbusser Damm 25-26)

La traduction en arabe, anglais, turc et français sera assurée.

S’il vous plaît, partagez cette invitation!

YALLAH § 23!
 

yallah 23

Die Festung Europa vor meiner Haustür

Die Festung Europa vor meiner Haustür

23.7. Kiezgespräch nach acht Tagen Polizeibelagerung
#ohlauer

Die erzwungene Räumung und Belagerung der von Flüchtlin­gen be­wohnten Gerhart-Hauptmann-Schule war für die meisten ein Schock. Doch in kürzester Zeit entstanden auch unter­schiedliche Formen von Widerstand und Solidarität – in der Schule, im Kiez und in der ganzen Stadt. Durch den massiven Polizeieinsatz hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg etwas von der Gewalt und Diskriminierung greifbar ge­macht, der Ge­flüchtete in Deutschland und Europa tagtäglich ausge­setzt sind. Mit ih­rer Dachbesetzung haben die Geflüchteten ihre Ent­schlossenheit unterstrichen, gegen diese Verhältnisse zu kämp­fen. Bezirk und Senat ignorieren die Kernforderungen der Flüchtlingspro­teste, brechen ihre Zusagen und weigern sich, bestehende rechtliche Möglichkeiten zu nutzen, etwa ein Blei­berecht nach §23 Aufenthalts­gesetz. Wie gehen wir mit diesen Erfah­rungen um, wie können wir Solidarität und Widerstand weiter entwickeln? Darüber wollen wir sprechen, mit

Adam Bahar (Oranienplatz und Ohlauer Str.)
Berenice Böhlo (Flüchtlingsanwältin)
Nachbarschaftsinitiative Ohlauer Straße
TOP B3rlin
Moderation: Marcus Staiger (Journalist, VICE)

Veranstaltung auf Deutsch und Englisch

23. Juli 2014 | 19 Uhr | SO36 (Oranienstraße 190)

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FORTRESS EUROPE RIGHT IN FRONT OF MY DOORSTEP

Neighborhood meeting after eight days of siege

The forced eviction and police siege against refugees living in an abandoned school building at Ohlauer Straße shocked many. Yet there were also quick reactions, acts of resistance and solidarity – inside the school, in the neighborhood and all over town. By calling in a massive army of police, the Kreuzberg district government rendered visible some of the violence and discrimination refugees are suffering every day in Germany and Europe. Defiantly occupying the roof of the school, refugees underlined their de­termination to fight this abuse. Local and state governments are ignoring the key de­mands of the refugee protests, disregarding their own promises, and refusing to apply existing legal regulations, such as the right to stay under §23 of the German residency law. How should we deal with this situation, how can we develop solidarity and resist­ance? That’s what we want to discuss with:

Adam Bahar (Oranienplatz and Ohlauer Str.)
Berenice Böhlo (refugee lawyer)
Neighborhood Initiative Ohlauer Straße
TOP B3rlin
Moderation: Marcus Staiger (journalist, VICE)

(In German and English, with translation)

23 July 2014 | 7pm | SO36 (Oranienstraße 190)

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AVRUPA KALESI EVLERIMIZIN ÖNÜNDE

Sekiz gün süren polis kuşatmasından sonra mahalle toplantısı

Mültecilerin kaldığı Gerhart Hauptmann Okulu’nun kuşatılması ve zorla tahliye edilmesi birçok insanda şok etkisi yarattı. Kısa bir süre içerisinde okulda, mahallede ve bütün şehirde değişik direniş ve dayanışma şekilleri ortaya çıktı. Friedrichshain-Kreuzberg Belediyesi, sebep olduğu büyük polis operasyonuyla mültecilerin Almanya’da her gün yaşadığı ayrımcılığın ve şiddetin bir kısmını elle tutulur hale getirdi. Okulun çatısını işgal eden mülteciler, bu duruma karşı mücadelede kararlılıklarının altını çizdiler. İlçe belediyesi ve Berlin Senatosu, mülteci protestolarının temel taleplerini görmezden gelmeye ve verilen vaatleri yerine getirmemeye devam ediyor. Mevcut yasal olanakların kullanılması, örneğin İkamet Yasası’nın 23’üncü maddesine dayanan oturum hakkının verilmesi, reddediliyor. Bu olanlar karşısında duruşumuz ne olmalı? Dayanışma ve direnişimizi nasıl genişletebiliriz? Bu ve benzeri soruları birlikte konuşmak istiyoruz. Davetlimiz olarak katılacak kişiler:

Adam Bahar (Oranienplatz ve Ohlauer Straße Mülteci Protestoları)
Berenice Böhlo (Mülteci Avukatı)
Ohlauer Straße Mahalle Girişimi
TOP B3rlin
Moderasyon: Marcus Staiger (Gazeteci, VICE)

(Toplantıda Almanca – Türkçe çeviri olacak.)

23 Temmuz 2014 | Saat 19:00‘da | SO36 (Oranienstraße 190
)

PM: Senat verweigert dringend nötige medizinische Versorgung für Flüchtlinge (16.07.2014)

Presseinformation vom 16. Juli 2014

 

Keine Krankenscheine für Flüchtlinge vom Oranienplatz und Gerhart- Hauptmann-Schule – Senat verweigert dringend nötige medizinische Versorgung
Das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales LAGeSo übernimmt zwar die Kosten der Unterbringung und der monatlichen Geldleistungen für die Flüchtlinge vom Oranienplatz und die ehemaligen BewohnerInnen der Gerhart-Hauptmann-Schule, verweigert aber nachdrücklich die Ausstellung von Krankenscheinen. Schwerwiegende körperliche und psychische Erkrankungen wie Epilepsie, Hepatitis, Lungenentzündung, posttraumatische Belastungsstörungen und Angstpsychosen werden nicht behandelt. Auch die Nachversorge eines am Darm notoperierten Mannes wird verweigert. Die nach dem Infektionsschutzgesetz zwingend vorgeschriebenen Untersuchungen für BewohnerInnen von Gemeinschaftsunterkünften finden ebenfalls nicht statt.

 

Georg Classen, Sozialrechtsexperte des Berliner Flüchtlingsrats erklärt dazu: „Es ist unverantwortlich, dass der Senat die Flüchtlinge zwar unterbringt, ihnen dabei aber das existenziellste aller Grund- und Menschenrechte verweigert – das Recht auf Gesundheit und medizinische Versorgung.“

 

Das Menschenrecht auf Gesundheit wird in Art. 25 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und Art. 35 Europäische Grundrechtecharta garantiert. Das Grundrecht auf Gesundheit ist Teil des in den Verfassungsgerichtsurteilen zum ALG II und zum Asylbewerberleistungsgesetz bestätigten Grundrechts auf eine menschenwürdige Existenzsicherung.[1]

 

Nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und SGB XII sind die Flüchtlinge vom Oranienplatz und aus der Gerhart-Hauptmann-Schule leistungsberechtigt, auch hinsichtlich medizinischer Versorgung. Der “tatsächliche” Aufenthalt, verbunden mit materieller Bedürftigkeit (keine Krankenversicherung, kein ausreichendes Einkommen) reicht für den sozialrechtlichen Anspruch auf Existenzsicherung einschließlich Krankenhilfe aus.[2]

 

Durch die faktische Duldung der Flüchtlinge zunächst auf dem Oranienplatz-Camp und in der Gerhart-Hauptmann-Schule sowie durch die im Anschluss  gewährte Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften und Geldzahlungen ist eine aufenthalts- und sozialhilferechtliche örtliche Zuständigkeit des Landes Berlin entstanden, die die Gewährung von Krankenhilfe einschließt (dazu ausführlich Gutachten von Prof. Fischer-Lescano und Klarstellung des Flüchtlingsrats, siehe unten).

 

In einem offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister haben Berliner ÄrztInnen am 23. Juli 2014 gefordert, die medizinische Versorgung für die Oranienplatz-Flüchtlinge zu gewährleisten (siehe unten). Auch die Beratungsteams von Diakonie und Caritas haben sich an die Sozialverwaltung gewendet und auf die Folgen der verweigerten medizinischen Versorgung ihrer KlientInnen hingewiesen. Das LAGeSo stellt sich jedoch weiterhin stur.

 

In einer E-Mail vom 11. Juli 2014 erklärt die zuständigen Abteilungsleiterin des LAGeSo den BeraterInnen des Diakonischen Werk Berlin Stadtmitte, dass die Krankenhilfe nicht Teil der “freiwilligen” Leistungen sei, die der Senat in seinen diesbezüglichen Beschlüssen definiert habe. Die einzige Lösung sei, dass der Klient einen Asylantrag stelle, nur dann habe er Anspruch auf medizinische Leistungen. Bis dahin sei auf die Rettungsstationen der Krankenhäuser zu verweisen.

 

„Mit dieser Antwort verstößt das LAGeSo gegen die Pflicht, vollständige, richtige und unmissverständliche Auskunft zu erteilen. Bekanntlich gehört es nicht zu den Aufgaben der Rettungsstationen, eine laufende ambulante Krankenbehandlung sicherzustellen. Der an Epilepsie erkrankte Flüchtling muss auch nicht erst einen Asylantrag stellen um Medikamente zu erhalten, er ist bereits jetzt nach dem AsylbLG anspruchsberechtigt. Die Rechtslage ist nach internationalen Rechtsstandards, Grundgesetz und deutschem Sozialrecht eindeutig, Berlin muss auch medizinische Leistungen gewähren“, so Georg Classen.

 

Offensichtlich hat das LAGeSo Anweisung von Gesundheits- und Sozialsenator Czaja, rechtswidrig jegliche medizinische Versorgung zu verweigern. Der Flüchtlingsrat fordert den Senator auf, umgehend das menschenwürdige Existenzminimum nach dem AsylbLG einschließlich des Grundrechts auf Gesundheit sicherzustellen.[3]

 

 

Pressekontakt: Flüchtlingsrat Berlin, Tel: 030-24344 57 62                                             

 

 

 

Weitere Informationen:

 

Klarstellung des Flüchtlingsrats zum Anspruch auf Krankenscheine und zur leistungsrechtlichen Zuständigkeit Berlins: www.fluechtlingsinfo-berlin.de/fr/pdf/Krankenscheine_Lampedusa.pdf

 

Rechtsgutachten von Prof. Fischer-Lescano zum “Einigungspapiers Oranienplatz“: www.rav.de/fileadmin/user_upload/rav/themen/auslaender_asylrecht/140618_Rechtliche_Situation_der_Fluechtlinge_vom_Oraninienplatz.pdf

 

„Probleme bei der gesundheitlichen Versorgung der Oranienplatzflüchtlinge“, offener Brief von Berliner ÄrztInnen an den Regierenden Bürgermeister Wowereit und Sozialsenator Czaja:

www.fluechtlingsrat-berlin.de/lepton/media/pdf/OffenerBrief_medVersorgung.pdf

 

Urteil des BVerfG vom 18.07.2012 zum Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum für alle in Deutschland lebende In- und Ausländer gleichermaßen:

www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/ls20120718_1bvl001010.html

 

[1] Das aus Art. 1 Abs. 1 (Menschenwürdegrundsatz) und 20 Abs. 1 Grundgesetz (Sozialstaatsprinzip) begründete Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum umfasst die soziale Teilhabe und die physische Existenz, einschließlich des Grundrechts auf Gesundheit. Dieses Grundrecht steht Deutschen und Ausländern gleichermaßen zu, es muss in jedem Fall und zu jeder Zeit sichergestellt sein. Dabei ist die Menschenwürde migrationspolitisch nicht zu relativieren, so das Urteil des BVerfG vom 18.07.2012 zum AsylbLG, Leitsatz 2 sowie Rn 120 f.  Zum Menschenrecht auf Gesundheit vgl. ausführlich Flüchtlingsrat Berlin, Stellungnahme zum Entwurf des BMAS für ein verfassungskonformes AsylbLG, Seite 33 f., Juli 2014, www.fluechtlingsinfo-berlin.de/fr/asylblg/Stellungnahme_FR_Berlin_AsylbLG_2014_BMAS.pdf.

[2] Anspruch haben Asylbewerber, Ausländer mit (faktischer) Duldung und ausreisepflichtige Ausländer ohne legalen Aufenthalt gleichermaßen nach § 1 Abs. 1 iVm § 4 AsylbLG, legal aufhältige Ausländer nach § 23 Abs. 1 iVm § 48 SGB XII.

[3] Vgl. Urteil des BVerfG v. 18.07.2012, a.a.O.
– Flüchtlingsrat Berlin e.V. Georgenkirchstr. 69-70 10249 Berlin Tel: 030/24344 5762 Fax: 030/24344 5763 www.fluechtlingsrat-berlin.de

Listen to / Hört THE VOICES with(mit) Mbolo Yufanyi and Co. on FM 88,4 MHz in Berlin & 90,7 MHz in Potsdam.

Listen to/ Hört THE VOICES
On FM 88,4 MHz in Berlin & 90,7 MHz in Potsdam.
Saturday the 19.07.2014 at 7pm/19:00 Uhr

The VOICES Radiosendung
http://karawane-berlin.org/the-voices-radio/

also possible to listen online/auch online gibts die möglichkeit zu hören

Tops for this week’s radio programme

    YOU CANNOT EVICT A MOVEMENT: We will be talking to refugee activist about their experiences in the occupied old school building at Ohlauerstr., Berlin.
    The case of OURY JALLOH and announcement
    The VOICE 20th Anniversary
    The War in Palestine

Themen der dieswöchigen Sendung sind:

    Eine Bewegung lässt sich nicht räumen: Gespräch mit FlüchtlingsaktivistInnen.  Wir werden über die Erfahrungen im besetzten alten Schulgebäude (Gerhart-Hauptmann-Schule)  an der Ohlauerstr.  in Berlin sprechen.
    Der Fall von Oury Jalloh und Ankündigung en:
    20 Jahre Widerstand von Flüchtlingen in Deutschland:
    Der Krieg in Palästina

Mehr dazu:
http://thevoiceforum.org/node/3651
http://www.youtube.com/watch?v=DgyifL5GLY0
http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2014/06/04/termin-revisionsverhandlung-steht/
http://thevoiceforum.org/node/3655


………………………………………………………………………
The Caravan-for the Rights of refugees and Migrants
The VOICE (Refugee) Forum Berlin
Handy:+49 (0)170/8788124
E- mail: the_voice_berlin@emdash.org
www.thevoiceforum.org
Bankverbindung: Kto.Nr.: 127 829,
BLZ: 260 500 01, Sparkasse Göttingen.
BIC: NOLADE21GOE (Göttingen, Niedersachs)
IBAN: DE97260500010000127829

Soliparty für das “Stopdeportationcamp” (26.8.-1.9. in Eisenhüttenstadt)

Soliparty für das “Stopdeportationcamp” (26.8.-1.9. in Eisenhüttenstadt)

19.7.
22:00
Rauchhaus

Mit:

Lou Zucker (Queerfeminist Spoken Word)
Merle (Rotzfreche Asphaltkultur)
Amok77 & Mr.Moody (Soul Rock’n’Roll Rythm and Blues)
Deviance (Ska HipHop Dub Electro Funk)

Info´s zum Camp: http://www.stopdeportationcamp.org/

Resistance against the Eisenhüttenstadt Deportation factory is necessary!
We are a group of refugees and solidary people who have been fighting
against the deportation jail and isolation for more than one year. We
have been fighting for our right to stay where we want, to go where and
when we want. We demand a better life! What is the necessity of the
deportation jail?

The detainees are no offenders and no criminals! Why is their freedom
stolen and possibilities for legal support are so small? The police and
the courts are using violence against the refugees. What have they done,
that they are controlled and intimidated like that? They just came as
human beings and need as every human being their freedom! Therefore we
are organizing a ?Stop Deportation Camp?, in order to close the refugee
jail.
We want to oppose to the German and European Exclusion politics a
solidary perspective. We want to use the camp for workshops,
discussions, legal support, concerts and many creative actions. Through
that we want to inform, connect, develop perspectives and realize them
together. Together we are strong: Get involved! Organize info events! Be
creative!

For the mobilization we are organizing a bike-tour through refugee-camps
in Berlin an Brandenburg from the 22nd till 26th of August.

Whether in Eisenhüttenstadt, Büren, Berlin-Grünau or elsewhere ? close
deportation jails!

contact: stopdeportationcamp2014@riseup.net

Balkanische Idyllen? Aktiv werden gegen Ernennung von Serbien, Bosnien und Mazedonien als “sichere Herkunftsstaaten”

Balkanische Idyllen?

Am 3. Juli hat der Bundestag beschlossen, Bosnien, Serbien und Mazedonien
als “sichere Herkunftsstaaten” einzustufen – ein Vorhaben, das auf
Angehörige der Romaminderheiten abzielt, die in Deutschland Asyl suchen.
Die Begründung dafür ist so fadenscheinig wie untauglich.

Dinge wie Attacken gegen Minderheitenangehörige, die bei Roma in
Mazedonien doppelt so hohe Kindersterblichkeit oder die Diskriminierungen
im Gesundheitswesen fanden nicht ausreichend Eingang in die Pläne. Wir
informieren dazu in diesem Hintergrundartikel:

http://www.proasyl.de/de/themen/asylrecht/detail/news/balkanische_idyllen/

Um ihre Pläne zu verwirklichen, braucht die Koalition nur noch eine
Mehrheit im Bundesrat. Dort werden die Grünen zum entscheidenden Faktor.
Bitte helft mit, das Vorhaben zu stoppen, und schreibt den Grünen in Eurem
Bundesland!

Wem, wie, was? – Hier gibt’s die nötigen Informationen:

https://www.facebook.com/proasyl/posts/725710124141315

Video Polizeieinsatz Berlin an der Ohlauer Str.

Violent arrest of refugee activist of March4Freedom

Violent arrest of refugee activist of March4Freedom

One refugee activist of #March4Freedom from Pakistan got arrested violently by the police while he was return from the protest march to Munich. The police imprisoned him right now in mühldorf am inn close to bavaria Bavaria. there is a high risk of deportation for him as he has a Dublin deportation going!

his arrestment is totally illegitimate! he was on the way back of a big public action and registered demo. it is the basic right of every human being – independent from any residence status – to join protest as a way of democratic expression!

 

please try to contact the prison and mobilize any public actors like polititians and refugee organisations, anti-racist initiatives to get connected to our friend and built up pressure to release him or at least to stay in connection to him!

 

contact to prison:

JVA mühldorf am inn, rheinstrasse 51

Telefon: (08631) 1878-0
Telefax: (08631) 1878-166

our friend name is mohammed nawaz

§ 23!!! kampagnen treffen

ENGLISH/DEUTSCH/FRANCAIS

Dear all,

in different places all over berlin people and groups are thinking,
how to support the demands of the striking Refugees about § 23 (Right
to stay for all people of the refugee movement as whole group trough §
23 german residence law).

thats why we invite you for a campaign meeting to discuss common
stratgies and push § 23 into reality!

*at wednesday 16. of july in the rooms of Allmende (Kottbusser Damm 25-26)*

we will have translation in arabic, turkish, frensh and english!

please spread this mail massivly!

YALLAH § 23!

Liebe Leute,

an allen Enden in der Stadt machen sich Menschen und Gruppen Gedanken,
wie sie die Forderungen der Geflüchteten nach § 23 (Aufenthalt für
alle Menschen aus dem berliner Flüchtlingsprotest als ganze Gruppe
nach § 23 Aufenthaltgesetz) unterstützen können.

Deshalb gibt es jetzt ein Kampagnen Treffen, um die gemeinsamen
Strategien zu entwickeln und den § 23 durchzusetzten!!!

*am Mittwoch dem 16.7. um 19:00 bei Allmende (Kottbusser Damm 25-26)*

Für Übersetzung auf arabisch, englisch, türkisch, französisch wird gesorgt!

Bitte leitet die mail massiv weiter!

YALLAH § 23!

Camarades!

Dans tout Berlin, des personnes et groupes se demandent comment soutenir la
lutte des réfugié-e-s pour le §23 (permis de séjour pour toutes les
personnes du Mouvement des réfugié-e-s de Berlin en les reconnaissant comme
groupe).

C’est pour cela que nous allons faire une rencontre pour organiser une
campagne: nous allons développer une stratégie commune pour obtenir
l’application du §23.

*mercredi 16 juillet, 19h à Allmende (Kottbusser Damm 25-26)*

Il y aura une traduction en arabe, turc, anglais et francais.

S’il-vous-plaît, partagez cette invitation sans modération!!!

YALLAH § 23!please link our blog our check it out for infos and material: http://freedomnotfrontex.noblogs.org

find all documents at our wiki: https://we.riseup.net/march_for_freedom

Aufruf Demo 12.7. Behindert und Verrückt feiern Pride Parade

(english/ türkish/ arabic/ polish/ spanish/ russian/ french/ serbo-croation versions below)

*Freaks und Krüppel,
Verrückte und Lahme,
Eigensinnige und Blinde,
Taube und Normalgestörte -
kommt wieder raus auf die Straße, denn sie gehört uns!
Wir waren viele! Wir werden mehr!

Feiert mit uns auf der behindert und verrückt feiern – Pride Parade 2014 in Berlin!

Barrieren ins Museum, Schubladen zu Sägemehl, Diagnosen zu Seifenblasen!
Küsst den Wahnsinn wach, liebt Krummbeine und Spasmen, begehrt Krücken und Katheter. Wir verstören und verführen und sind lauter als die Norm! Rollt, humpelt, tastet euch vor – zum Hermannplatz am 12. Juli, um 15 Uhr.

Wir wurden Randgruppen zugeteilt und als Mängelwesen gekennzeichnet. Wir wurden eingesperrt und Sonderbehandlungen unterzogen. Doch wir sind sichtbar – hier, mitten im Zentrum. Seit Jahrzehnten kämpfen wir für Barrierefreiheit, Teilhabe und Assistenz, fordern Gleichbehandlung und Respekt. Wenn heute Politiker_innen und Funktionär_innen das Wort Inklusion benutzen, hört es sich an, als hätten sie diese erfunden. Gnädig wollen sie uns Inklusion gewähren. Da Inklusion enorm viel Geld kosten würde, müssten wir noch etwas Geduld haben, bis die umfassend inklusive Gesellschaft Wirklichkeit wird … Wir sagen Nein! Wir warten nicht ab! Unser Leben findet hier und jetzt statt.

Wir warten nicht ab, dass unsere Körper endlich als begehrenswert bewertet werden. Wir zeigen, wie schön wir sind. Wir warten nicht ab, bis unser Verhalten nicht mehr als abseitig und verstörend angesehen wird. Wir sind einfach da und bringen uns ein, so wie wir sind. Wir zeigen uns – unsere Buckel und schiefen Hüften, unsere sogenannten Neurosen und Verhaltensauffälligkeiten! Überall sind wir zu finden: an der Uni, im Büro, als Selbstständige und Beamte, und auch in der Werkstatt oder im Hartz-IV-Bezug. Wir nutzen den öffentlichen Nahverkehr mit dem Rollstuhl – auch den M41 nachmittags auf der Sonnenallee!* Oder besuchen mit Atemgerät und Liegerollstuhl ein Open-Air-Festival. Wir joggen durch den Park, auch mit einem Bein. Wir gehen ins Restaurant, auch wenn wir unsere Gucci-Blusen bekleckern.

Viele erleben uns als irritierend, wenn wir sind, wie wir sind. Viele meinen, unser Alltag wäre leidvoll. Doch das ist letztlich ihr Problem, nicht unseres. Wir erleben uns lustvoll und zugewandt, verlieben uns, haben Beziehungen und bekommen Kinder. Wir essen, schlafen, lernen, arbeiten, feiern, flanieren und genießen unser Leben – meistens. Wir tun dieselben Dinge, die alle tun, nur dass einige von uns mehr Unterstützung brauchen. Also: Warum sollen wir bemitleidet, gar verändert werden? Warum sollen wir uns anpassen? Es ist gut so, dass wir sind, wie wir sind!

Wir wissen, dass bei weitem nicht alle sich zeigen können. Für viele sind Scham und Angst so umfassend, dass sie nicht öffentlich Präsenz zeigen können. Andere werden mit richterlichem Beschluss weggeschlossen. Vielen werden die Hilfen vorenthalten, die ihnen ermöglichen würden, mobil zu sein und an unserer Parade teilzunehmen. Auch für sie gehen wir auf die Straße. Verrücktheit und Behinderung sind gesellschaftlich bedingt. Dieselben, die in Sonntagsreden die Inklusion beschwören, selektieren uns, wenn wir Unterstützung brauchen, bewerten uns als „krank“ und „unfähig“.

Unser Leben wird mit Unwert belegt, wenn die Möglichkeiten, in der Schwangerschaft Behinderungen festzustellen, ständig weiterentwickelt werden. Wenn allen Schwangeren diese Untersuchungen nahe gelegt werden und ihnen geraten wird, abzutreiben, wenn eineBehinderung vermutet wird. Und nicht nur hier entscheiden weithin Ärzt_innen, Heimleiter_innen, Berater_innen, Therapeut_innen, Gutachter_innen, Kassen und Ämter – nur nicht wir.

In behindertenpolitischen Leitlinien und Maßnahmeplänen kommt uns überall die Inklusion entgegen, aber praktisch passiert nichts. Werkstattträger halten sich für inklusiv, bei denen behinderte Menschen einen Monatslohn von weniger als 200 € haben. Schon seit Jahren gibt es nicht ausreichend Geld für die Unterstützung behinderter Schüler_innen. Prominente sprechen mittlerweile offen von ihren „Depressionen“. Trotzdem werden immer mehr Leute mit psychiatrischen Diagnosen weggeschlossen. Heime funktionieren aus ihrer Struktur heraus entmündigend und isolierend. Das wird mittlerweile als Selbstbestimmung und Assistenz verkauft. Zugleich werden die Bewilligungen für Persönliche Assistenz immer knapper bemessen. So kommt statt selbstbestimmten Leben oft nichts weiter als das Heim daheim dabei heraus.
Medizinische Diagnosen sind wirkmächtig. Doch es hilft uns nichts, wenn Behinderung oder Verrücktheit ausschließlich biologisch erklärt werden. Psychopharmaka sollen die Probleme zudecken. Sie lösen sie nicht. Ebenso werden Superrollstühle und Exoskelette eine barrierefreie Umwelt nicht ersetzen. Nicht wir sind also fragwürdig, vielmehr der Zwang, funktionieren zu müssen, um zu (über)leben, Leistungen zu bringen, um anerkannt zu sein.

Nur wenn wir uns unsere Rechte nehmen, können wir über uns verfügen. Deshalb: Trau dich zu fordern, was du brauchst! Zeige deine Sehnsüchte, dein Begehren, deine Freude, deine Lust! Geh auf die Straße und feier mit uns auf der behindert und verrückt feiern – Pride Parade, am 12. Juli 2014 in Berlin!
Samstag, 12. Juli 2014 // 15.00 Uhr // Hermannplatz

Fußnote: * Die Buslinie M41 ist in ganz Berlin wegen ihrer oft völlig überfüllten Busse berüchtigt.

*Freaks and Cripples,
Lunatics and Gimps,
Deaf, Crazy,
Blind or just ordinarily weird people
- come out into the streets again, because we own it!
We were many, we will be more!
Party with us at the behindert und verrückt feiern Disability & Mad Pride Parade 2014 in Berlin.
Put barriers in the museum, it’s time to break out of our boxes, be who you want to be, not who they say you are
Kiss madness awake, love crooked legs and spasms, desire crutches and catheters. We unsettle und seduce and we are louder than the norm. Roll, limp and grope your way to Hermannplatz, July 12th at 3pm.
We were put at the margins of society and marked as deficient. We were locked away and underwent special treatment. But we are visible – here, right in the middle of everything. For decades, we are fighting for accessibility, equal rights and personal assistance. For decades, we are calling to be treated with respect. Politicians and professionals make it sound as if it was their idea to talk about inclusion. Mercifully, they want to grant it to us. But since it is pretty costly, we are asked to be patient. An inclusive society takes some time to become real, we are told… But we say: No! We are done waiting. Our life is taking place right here, right now.
We are not waiting until our bodies are finally considered to be desirable. We are flaunting them in their beauty. We are not waiting for you to finally stop considering our behaviour weird and unsettling. We are here and we contribute the way we are. We display ourselves and become visible – flaunting our hunchbacks, asymmetric hips, neuroses and our abnormal behaviour! We are everywhere: At the university, at any office, at the sheltered workshop. We work self-employed; we are civil servants or live on welfare. We use public transportation in our wheelchairs (even if it’s the most crowded bus in the middle of the day). We enjoy open-air festivals with our respirator. We go for a run in the park on one leg. We dine in restaurants, even if we spill food on our fancy clothes.
Plenty of people are irritated by us being like we are. A lot of people are sure we are suffering. In the end that’s their problem, not ours. We are passionate and caring, we fall in love, we have relationships and we have kids. We eat, sleep, learn, and work. We stroll around and love our lives – most of the time. We do what everybody does – it’s just some of us need more assistance. So: Why feel sorry for us, why even want to change us? Why should we assimilate? It’s excellent that we are just the way we are!
We know, not all of us can show ourselves. Shame and anxiety can feel overwhelming, preventing some of us from being visible publicly. Some of us are locked away, because a judge made the call. Some are denied the support they need to leave their homes and join us in our parade. We are reclaiming the street for them as well as ourselves. Madness and disability are socially constructed. And those very same people who speak of inclusion call us “sick” and “unable” when we need support.
There is another way in which our lives are marked as worthless: There are more than ever evolving ways to determine whether a pregnancy will result in a disabled child. It affects us and the ideas attached to living with a disability when pregnant women get advice to have an abortion in case their future child might be disabled. And that’s just one of the many ways in which doctors, therapists, wardens, consultants and other professionals get to make the decisions – anyone but us!
The fact that “inclusion” is all over the place, in disability mission statements and action plans, doesn’t result in any meaningful change. Sheltered workshops, places where disabled people earn less then 200 Euros a months, claim to be inclusive. For years now, there hasn’t been enough money to pay for the kind of support disabled students need. Nowadays celebrities openly discuss their “depression,” but still more and more people with psychiatric diagnosis get locked away. Even though sheltered homes for disabled people systemically lead to isolation and often deprive people of their right to decide for themselves, they are marketed as places of self-determination. People who want to hire their assistants themselves, making use of their right to get the money to do that, are having more and more trouble getting their applications approved. This is why so many disabled people live in sheltered homes instead of their own place.
Medical diagnoses are influential. It’s of no help to us if disability and madness are understood as facts of nature, determined by biology. Psycho-pharmaceuticals are not the solution to the problems we face, quite the opposite. They were invented to cloak them. We need accessible spaces. All the super-wheelchairs, exoskeletons and high-tech prostheses of the world will not replace an accessible environment. It’s not us, who are questionable. In fact, what’s questionable is the fact that one has to operate effectively to survive. What’s questionable is achievement as grounds to get acknowledged.
We can only stand up for ourselves and truly decide how our lives should look if we insist on our rights.
So: Dare to ask for what you need! Show your longings, your desires, your joy, your lust! Come out into the streets and join us at the behindert und verrückt feiern – Pride Parade, July 12th 2014, in Berlin.

Turkish Version

*Davranış bozuklukları
olanlar ve sakatlar,
çılgınlar ve topallar,
inatçılar ve körler,
sağırlar ve normal rahatsızlar yine sokaklara dökülün;
ki bu sokaklar hepimizin.
Biz çok kişiyiz. 2014’de daha da çoğalacağız
Berlin Engelliler ve Çılgınlar Onur Yürüyüşü’nü bizimle kutla!
Bariyerleri´müzelere, çekmeceleri talaşlara, teşhisleri sabun
köpüklerine dönüştürelim.
Çılgınlığı öpücüğümüzle uyandıralım, Çarpık bacaklıları ve spastikleri
sevelim, koltuk değneklerimize imrenmeye bir son verelim.
Biz düzeni rahatsız etmekle kalmayıp sizi de ayartıyoruz ve sesimiz
Normlardan daha yüksek çıkıyor!
Yuvarlanarak, hoplaya zıplaya da olsa gücünüzü, cesaretinizi toplayıp 12
Haziran, saat 15.00 ‘da Herrmanplatz’a gelin.
Onur Yürüyüşümüze gelin!
Destekleyicilerin katılımları beklemmektedir.

Spanish Version

*Frikis y lisiades,
Loces y paralítiques,
Obstinades y ciegues,
Sordes y perturbades
¡Salid a la calle de nuevo
porque es nuestra!
Estuvimos muches,
¡en 2014 estaremos más!
Festejad connosotres el Desfile del Orgullo tarade y loque 2014 en Berlin!
Las barreras, para los museos.
Haremos serrín de los cajones y pompas de jabón con los diagnósticos.
¡Besad la locura, amad piernas torcidas y espasmos, desead muletas y
catéteres!
¡Trastornamos, seducimos y somos más fuertes que la norma!
Enrollaos, cojead, andad a tientas.
En Hermannplatz el 12 de julio, a las 3 de la tarde.
Venid todes a nuestro desfile.
Patrocinadores son bienvenides de participar.

Russian Version

*Фрики и калеки*, сумашедшие и хромые, глухие и с обыкновенными
нарушениями -
выходите снова на улицу, она принадлежит нам!
Нас было много! В 2014 нас будет больше!
Приходите на наш общий праздник – парад гордости больных и сумашедших 2014
в Берлине!
Барьеры в музей! Стериотипы в порошок! Вместо Диагнозов мыльные пузыри!
Расцелуйте безумие, любите кривые ноги и судороги, костыли и катетеры!
Мы сбиваем с толку и соблазняем! Наши голоса – громче нормы! Катитесь,
хромайте, идите на ощупь – на Херманнплатц. (Hermannplatz)
Приходите все на наш парад! В субботу 12 июля в 15 часов.
помощниц и помощников приглашаем к участию.

Polish Version

*Freaki i Kaleki,
Wariaci i Kuternogi,
Szaleńcy i Niewidomi,
Głusi i Dziwacy –
wyjdźcie kolejny raz na ulicę, bo ona należy do nas!
Było nas wielu! Będzie jeszcze więcej!
Bawcie się z nami na niepełnosprawnej i szalonej paradzie – behindert
und verrückt feiern – Pride Parade 2014 w Berlinie!
Bariery do muzeów! Dość ze stereotypami! Bańki mydlane zamiast diagnoz!
Bądźcie takimi, jakimi chcecie być, a nie jakimi oni chcą Was widzieć!
Rozbudźcie w sobie szaleństwo, pokochajcie krzywizny i spazmy,
pożądajcie kul i cewników.
Będziemy niszczyć, kusić i przebijemy normę hałasu! Toczcie się,
kulejcie, idźcie po omacku na Hermannplatz 12 lipca o godz. 15.00.
Przyjdźcie wszyscy na naszą paradę.
Wspomożyciele_ki są zaproszoni brać udział.

French Version

*Freaks et estropié-e-s,
fous, folles et paralysé-e-s
entêté-e-s et aveugles
sourd-e-s et dérangé-e-s —
sortons dans la rue, car elle nous appartient !
Nous étions déjà beaucoup ! Nous serons plus nombreux encore !
Venez célébrer avec nous la Pride Parade 2014 *behindert und verrückt
feiern* – fêtons le handicap et la folie !
Aidez-nous à faire des barricades avec les barrières, de la sciure avec les
tiroirs, et des bulles de savon avec les diagnostics !
Embrassez la folie, désirez les boiteux, aimez les jambes tordues, et
dansez dans un spasme…
Nous dérangeons et séduisons, nous sommes plus bruyants que la norme !
Roulez, boitez, avancez à tâtons — jusqu’à la Hermannplatz, le 12 juillet à
15h.
Venez tous à notre parade.
Toute aide est la bienvenue, vous pouvez participer !

Bosnian/Croatian/Serbian Version

*Frikovi i invalidi,
luđakinje i hrome,
svojeglavci, slijepci i gluhe,
vi koji ste na normalan način čudni –
ponovo siđite na ulicu, jer ona nama pripada!
Bili/e smo mnogi/e! Biće nas još više!
Pridružite nam se na Paradi ponosa 2014 u Berlinu – proslavimo sebe
takvi/e kakvi/e jesmo, sa svojim invaliditetima i ludostima. Problem
nismo mi, nego društvo koje nas ograničava.
Neka se barijere odnesu u muzeje! Zaboravimo na ladice, nema više
zatvaranja! Neka se dijagnoze pretvore u mjehure od sapunice!
Poljupcem budite ludilo! Zavolite savijene noge i spazme! Žudite štake i
katetere!
Zbunimo i zavedimo – i glasniji/e smo od norme!
Dođite koturajući, hramajući, pipajući – na Hermannplatz, 12. jula, u 15
sati. Svi/e koji/e žele da nas podrže su također dobrodošli/e.

Arabic Version

‎المهووسين و الكسحان
‎المجانيين والعرجان
‎العنيدين و المكفوفين
‎الصم و الطبيعيين
‎ياتي لمره اخرى على الطريق
‎لأنها ملك لنا
‎لقد كنا كثيرين وفي 2014 سنصبح أكثر
behindert und verrückt feiern احتفل معنا في احتفال
Pride Parade 2014 in Berlin!

نحن نحير و نغري
نحن اعلى من القانون
تعالو
بتاريخ 12 تموز عند الساعه 15
تعالوا جميعا إلى موكبنا
والدعوة موجها إلى جميع مؤيدين لنا
للمزيد من المعلومات زوروا الموقع الالكتروني

 

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